Spannendes Spiel mit gutem Ende

Gestern spielten wir gegen die zweite Mannschaft aus Nordkirchen, die dieses Jahr aufgestiegen war. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten wir uns vorher gute Chancen ausrechnen, aber genau diese Spiele verliert man oft. Wir hatten wieder die Stammbesetzung. Joscha kam sogar extra direkt von der Reha. Das ist Einsatz.

In der ersten Stunde passierte nicht viel. Werner hatte ganz schnell ein Remis-Angebot von seinem Gegner. Aber so früh und nix passiert, spielte er weiter. Das war auch gut so, denn später gewann er seine Partie. Bei Johann sah es eigentlich gut aus. Ich hatte auch einen Zug gesehen, der ihm vielleicht in Vorteil gebracht hätte. Ich weiß aber nicht, was geschah. Plötzlich hatte Johann verloren. Siegfried hatte zu jeder Zeit das Spiel im Griff. Er gewann die Partie ohne Probleme. Also 2:1 für uns. Keine Garantie für die richtige Reihenfolge der Ereignisse, da ich mittlerweile leicht unter Zeitdruck stand.

 

Frank hatte einen oder 2 Bauern weniger, als ich das letzte Mal geguckt hatte. Plötzlich hieß es Remis. Also 2,5:1,5.

Joscha hatte wie meistens ein hoch kompliziertes Spiel auf dem Brett.

Mein Gegner hatte mir in der Eröffnung einen Bauern geschenkt und bot mehrfach Remis an. Später verlor ich den Bauern wieder. Meiner Meinung nach war das Endspiel dann endgültig remis, was ich anbot. Mein Gegner meinte aber besser zu stehen, und spielte weiter. Nach 4,5 Stunden hatten wir beide nur noch ein Pferd und ich einen Bauern dazu. Eigentlich wahrscheinlich Remis aber man muss es schon hinkriegen, das Pferdchen gegen den Bauern zu tauschen. Also ließ ich es darauf ankommen, da mein Gegner schon mehrere Gelegenheiten verpasst hatte, ein Remis zu erreichen. Ich hatte sowieso nichts zu verlieren. Tatsächlich patzte er und konnte die Umwandlung nicht mehr verhindern.

Joscha hatte auch gerade selber gewonnen. Ich hatte nur noch gesehen, dass sein Gegner und er sich jeweils eine neue Dame geholt hatten. Joscha war aber dann am Zug und dies hat wohl gereicht um zu gewinnen. Endstand 4,5:1,5. Um 21:05 konnten wir die Heimreise antreten. Langsam brauchen wir keine Angst mehr vor dem Abstieg zu haben. Nächstes Spiel ist gegen Hiltrup, einen Gegner, den man nicht unterschätzen sollte.