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SG Nordkirchen I – SF Drensteinfurt I 2:6

Fast Meister...

Nach dem deutlichen Sieg in Nordkirchen sind wir so gut wie Meister und können endlich in die Bezirksliga zurückkehren. Vielleicht sind wir sogar schon aufgestiegen, aber die Tabelle ist ja immer noch so schief mit einigen Nachholspielen, dass keiner von uns Lust hat, das vernünftig auszurechnen.

Am Samstag legten wir eine besonders gute Mannschaftsleistung hin. Vielleicht lag das an der tollen Musik, die live vorm Bürgerhaus geboten wurde (Hoch auf dem goldnen Wagen, Aber der Wagen er rollt, u.ä.)

Spaß beiseite, wir hatten wie immer in dieser Saison eine super Truppe zusammen, nur Bernd war mit der U14 nach Dortmund unterwegs, die dort die NRW-Quali spielte. Nordkirchen konnte dagegen nicht ihre beste Mannschaft aufrufen.

Wir hatten am Anfang gedacht, dass es ein enger und vor allen Dingen langer Mannschaftskampf wird, doch nach 2 Stunden war die Messe schon gelesen und ab ging´s für die Meisten von uns aufs Dorffest vorm Bürgerhaus.

 

Aus den Eröffnungen kamen alle von uns gut raus. Den Punktereigen eröffnete dann schließlich Maurice an Brett 6. Figurengewinn im 10. Zug, ein paar Minuten danach die Aufgabe seines Gegners (1:0). Wenig später einigten sich David und sein Gegner an Brett 7 auf Unentschieden, sie waren blitzschnell in einem Doppelturmendspiel gelandet, in dem David ein bisschen bequemer stand, aber nichts Besonderes hatte (1,5:0,5).

Marco spielte an meinem Nachbarbrett, und irgendwann fiel mir auf, dass sein Gegner einfach nicht mehr zog. Ich guckte ein bisschen genauer aufs Brett und siehe da: Die Tante war mitten auf dem Brett gefangen, da gab es kein Entkommen mehr. Aufgabe (2,5:0,5).

Die vielleicht einzig kritische Partie war Huberts an Brett 8. Ich weiß nicht, warum er einen Läufer auf h3 opferte, hab nicht gesehen, ob das wirklich ging. Auf jeden Fall stand Hubert nach dem ganzen Gemetzel nicht besonders gut, hier hätte ein Punkt auch nach Nordkirchen wandern können. Doch sein Gegner machte es uns allen einfach, stellte einzügig einen Läufer ein und das war der Startschuss für die anderen, den Spieltag zu beenden.

Ich bot sofort meinem Gegner Remis: Angenommen (nach 11 Zügen) (3:1). André machte es mir nach: Remis (3,5:1,5). Hubert brachte den Materialvorteil jetzt locker nach Hause (4,5:1,5).

Nach dem ersten Bier auf dem Dorffest kam Jo auch dazu, ebenfalls Remis (5:2).

Yannic wollte als Letzter unbedingt Überstunden machen. Sein Gegner hatte einen Einschlag übersehen, der ihn einen Bauern kostete und Yannic eine Gewinnstellung brachte. Diese wollte er natürlich weiterspielen. Ziemlich abgezockt und ohne Fehler zwang er seinen Gegner nach ungefähr vier Stunden zum Endstand in die Knie (6:2).

Unser nächstes Saisonspiel ist dann gegen Coesfeld am 21.5. im Kulturbahnhof. Danach sind wir dann hoffentlich auch rechnerisch aufgestiegen.

Daniel Tillkorn