SF Drensteinfurt II – SK Münster IX 19:13
Erfolgreiche Heimpremiere
Zum ersten Heimspiel in dieser Saison hatten wir die neunte Mannschaft vom SK Münster zu Gast und konnten mit einem deutlichen 19:13 Sieg die Oberhand behalten.
Allerdings mussten wir ein ganz hartes Brett bohren, bevor die Waagschale sich ganz am Ende zu unseren Gunsten neigte. Zwischendurch sah es sogar so aus, als würden die Münsteraner die Punkte klauen.
Johann machte am siebten Brett kurzen Prozess. Er konnte in der Eröffnung schon 2 Bauern einfahren und stellte im Mittelspiel eine Mattdrohung auf, die nicht mehr zu parieren war, gut gespielt (3:1).

Doch die Antwort von Münster kam postwendend. Der Gegner von Jo kam zwar deutlich zu spät, spielte aber in der Folge schnell und gut, so dass Jo in einem hoffnungslosen Endspiel aufgeben musste (4:4).
Moritz einigte sich mit seiner Gegnerin auf Remis, nachdem man auch mit der Lupe keinen winzigen Vorteil einer Partei finden konnte (6:6).
Bis hierhin war der Mannschaftskampf komplett ausgeglichen, doch ab jetzt wurde es richtig wild und mit Glück und Erfahrung zogen wir den Sieg auf unsere Seite.
Alex hatte am Spitzenbrett gepennt und eine Puppe verloren. Zwar hatte er einen Bauern dafür bekommen, aber es sah sehr hoffnungslos aus. Aber auch so ein riesen Vorteil muss erst einmal zu Ende gespielt werden. Seine Gegnerin verhaspelte sich, wählte eine falsche Zugreihenfolge um einen Freibauern aufzuhalten und musste direkt aufgeben (9:7).

Jetzt kam die Zeitnotphase und hier kam uns unsere Erfahrung zu Gute. Christophes Gegner kam mit den Zügen und dem Aufschreiben nicht mehr hinterher und gab die Partie entnervt auf (12:8). Paul ließ sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen und führte seinen Mehrbauern im Endspiel gekonnt zum Sieg (15:9).

Damit war der Mannschaftskampf entschieden und zur Krönung konnten Marco und ich noch Remis halten in zwei Partien in denen die Münsteraner optisch mehr vom Spiel hatten (19:13).
Durch den zweiten Sieg sind wir in der Tabelle jetzt erstmal oben mit dabei. Weiter geht es schon in drei Wochen (28.11.) wenn wir in Nienberge gegen die wahrscheinlich stärkste Truppe der Bezirksklasse antreten müssen.
Daniel Tillkorn
