SC Hiltrup I – SF Drensteinfurt II 18:13
Ein Satz mit X…
das war wohl nix. Gestern in Hiltrup verloren wir das vorletzte Spiel in der Bezirksliga verdient mit 13:18. Das Spiel stand von Beginn an unter keinem guten Stern, da wir das erste Brett unbesetzt lassen mussten.
Mit der Hypothek eines 0:3 Rückstandes am Anfang war uns klar, dass es schwer werden würde, diesen Mannschaftskampf zu gewinnen. Da wir aber mit Partien auf Augenhöhe rechneten, hofften wir auf ein bisschen Matchglück um wichtige Zähler gegen den Abstieg zu sammeln. Leider hatte der Schachgott andere Pläne.
Nach einer knappen halben Stunde war Marco schon fertig. Sein Gegner hatte einzügig eine Puppe eingestellt. Es fing also erst einmal gut an (3:4).
Kilians Gegner wählte eine Remis Variante in der Eröffnung und bot dieses auch nach ein paar Zügen an. Natürlich musste er ablehnen.
Moritz und Johann hatten leider einen schwarzen Tag, der damit eigentlich schon für die Entscheidung zugunsten der Hiltruper führte. Moritz hatte in der Eröffnung was übersehen und musste die Qualle spucken, Johann meinte zwei Bauern geben zu müssen für gar nichts. Thomas kam am achten Brett erstaunlich gut zurecht und hatte sich eine vorteilhafte Stellung erarbeitet, alle anderen Partien waren ausgeglichen.
Innerhalb von ein paar Minuten war dann der Mannschaftskampf noch vor der Zeitkontrolle entschieden:
Moritz hatte irgendwann ein Einsehen und gab auf (4:7). Thomas patzte einen Turm weg und gab auf (5:10). Johann wurde von den zwei Mehrbauern überrollt und gab ebenfalls auf (6:13).
Kilian knetete seinen Gegner solange, bis dieser irgendwas einstellte (9:14). Ich stand einen Zug lang auf Verlust, der Rest war nicht erwähnenswert (11:16). Und kurz vor der Zeitkontrolle einigte sich Alex am Spitzenbrett mit seinem Gegner in einem Turmendspiel auch auf Remis (13:18).
So fuhren wir zwar mit einer enttäuschenden Niederlage nach Hause, haben aber den Klassenerhalt am letzten Spieltag gegen Dülmen II (9. Mai) in der eigenen Hand.
Daniel Tillkorn
